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REFERENZPROJEKTE.

Telekom Austria setzt bei Kabelausziehverfahren auf österreichisches Know How

Wien, 19.07.2006 - Punktueller Ersatz des Kupferkabels durch Glasfaserkabel –Umweltgerechtes Ausziehverfahren zum Nutzen der Kunden – Innovation durch erfolgreichen Einsatz eines österreichischenPatents Telekom Austria setzt beim punktuellen Ersatz von Kupfer- durch Glasfaserkabel innerhalb ihres bestehenden Kabelnetzes auch auf die Technologie von Kabel-X. DI Helmut Leopold, Leiter Plattform- und Technologiemanagement und in dieser Funktion für die Festnetz-Infrastuktur verantwortlich, fasst zusammen:

„Das Kabelausziehverfahren von Kabel-X ist innovativ, das Einsparungspotenzial erfreulich. Wir können unsere Infrastruktur dort, wo dieses Verfahren Sinn macht, leichter für zukünftige Anforderungen optimieren.“

Erstes Projekt erfolgreich abgeschlossen
Ein Projekt in Niederösterreich auf einer Strecke von rund 3,5 km wurde bereits erfolgreich umgesetzt. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (dichter Wald, morastartiger Boden) war die Zulegung der Glasfaserkabel auf die bestehende Kabeltrasse nicht möglich.

Deswegen entschied Telekom Austria für diesen Fall, das Ausziehverfahren von Kabel-X für die Verlegung der Glasfaserkabel einzusetzen. Kabel-X ist eine Leitungsbaumethode, bei der weniger als sonst aufgegraben werden muss. Dank der innovativen Technologie wird nur rund alle 400 Meter aufgegraben, die alten Kupferdrähte werden aus den Ummantelungen gezogen und durch neue Glasfaserkabel ersetzt.

Dabei wird unter Druck ein spezielles Kabel-X-Gleitfluid in den alten Kabelstrang hineingepresst, das Schmiermittel füllt den Raum zwischen Kabelmantel und Kabelseele aus. Von der einen Seite wird die alte Kabelseele mechanisch herausgezogen und sauber für eine umweltgerechte Entsorgung bzw. Verwertung aufgewickelt. Im selben Arbeitsgang werden die Leerverrohrungen für das neue Glasfaserkabel passgenau in die alten Kabelhüllen mit eingezogen.

Hoher praktischer Nutzen für Kunden, Unternehmen und Umwelt
Wo der Einsatz des Verfahrens von Kabel-X sinnvoll und möglich ist, reduzieren sich im Vergleich zum traditionellen Kabelbau die Bau- und Grabearbeiten auf wenige Stellen entlang der Kabeltrasse. Daraus können sich mehrere Vorteile für Kunden, Grundstückeigentümer, die Umwelt und nicht zuletzt Telekom Austria ergeben: Es fallen kaum Neutrassenplanungs- oder Ausschreibungskosten an, die Verhandlungen mit Grundstückseigentümern fallen mitunter weg, ebenso ist ein Großteil der behördlichen Genehmigungsverfahren nicht mehr nötig.

Die vorhandene Infrastruktur wird weiter genutzt, die neue Verkabelung ist durch den nach wie vor im Boden verlegten Kabelmantel (des Kupferkabels) doppelt geschützt. In Summe werden die Kabelarbeiten deutlich verkürzt, wovon Kunden, Anrainer und Telekom Austria gemeinsam profitieren